Wie Sie Burn-out erkennen können


Körperliche Erschöpfung
- Energiemangel, chronische Müdigkeit, Schwächegefühle 
(„Mein Akku ist leer, ich schlafe schlecht und fühle mich ständig müde und abgeschlagen“) 
- Psychosomatische Symptome: Kopf-, Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Störungen, Schlafstörungen 
(„Ständig habe ich was, ohne daß ein Arzt herausbekommen hätte, was es ist“)

Emotionale Erschöpfung
- Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Ausweglosigkeit
(„Da ist ja alles eh’ nicht zu schaffen“)
- Gefühl von innerer Leere, von Abgestorbensein
- Abrupter Wechsel mit Reizbarkeit, Zorn, Schuldzuweisung

Geistig-mentale Erschöpfung
- Abbau der mentalen Leistungsfähigkeit und Kreativität
- Negative Einstellung zur eigenen Person, zur Arbeit, zum Leben allgemein
- Zynismus („Man kann machen, was man will, es dankt einem ja eh keiner“ 
- Gefühle der Sinnlosigkeit und existentiellen Verzweiflung 
(„Warum mache ich das alles überhaupt, was hat das alles noch für einen Sinn?“)

Soziale Erschöpfung
- Gefühl von anderen ausgesaugt zu werden; andere Menschen „nerven“, werden nur noch als Belastung empfunden
(„Ständig wollen alle was von mir, alle ziehen an mir, ich komme überhaupt nicht mehr zur Ruhe“)
- Verlust der Empathie; Verständnislosigkeit für andere, Nicht zuhören können
- Sozialer Rückzug, sowohl beruflich als auch privat

u.a. nach Gert Kaluza „Stressbewältigung - Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsförderung“